Backpack-Test
Backpack-Test

Backpack-Test UPDATE 2019

Nachdem wir uns für die Weltreise noch für unseren Testsieger (Deuter Aircontact) entschieden, haben wir für unsere 6-monatige Lateinamerikareise das Gepäck reduziert und reisten mit dem Forclaz 50 Liter Backpack von Decathlon. Grund ist nicht, dass wir mit dem Deuter Aircontact unzufrieden waren, im Gegenteil wir können ihn definitiv empfehlen. Jedoch haben wir gemerkt, dass die Backpacks erstens ziemlich schwer waren und zweitens wir aus der Erfahrung heraus Dinge, die nicht zwingend nötig sind, aussortieren wollten. So entschieden wir uns für den preisgünstigen Forclaz 50 Liter, der bereits beim Probepacken und tragen einen hervorragenden Eindruck hinterlassen hat.

Forclaz Decathlon
Forclaz Decathlon

Maße und Gewicht des Forclaz (ohne Deckel):
Höhe: 56 cm, Breite: 40 cm, Tiefe: 26 cm
Gewicht: ca. 2,3 kg

Entsprechend geht der Rucksack (ohne Deckel) bei den meisten Airlines sogar als Handgepäck durch.


Zusätzlich umfasst der Backpack noch eine Tasche mit weiteren 10 Liter Fassungsvermögen. Das praktische ist, dass diese ohne Probleme per Clip quasi als Deckel auf dem Rucksack befestigt oder als Umhängetasche benutzt werden kann. Wir hatten auf unserer Reise eine dieser Taschen dabei, die wir während dem Weiterreisen auf dem Backpack hatten und sonst als praktische Umhängetasche genutzt haben.


Der Backpack besitzt ein EasyFit-System zur automatischen, ergonomischen Einstellung. Damit kannst du deinen Rucksack einfach aufsetzen und mit einem Handgriff intuitiv für maximalen Komfort einstellen. Den Tragekomfort empfanden wir als sehr angenehm, sicherlich auch, weil die Backpacks um einiges leichter waren, als die großen Deuter unserer ersten Reise. Mit einem Preis von 79,95 € ist der Forclaz unsere Meinung nach für die gebotene Qualität sehr günstig. In den 6 Monaten ist nichts kaputtgegangen und der Rucksack sieht immernoch fast aus wie neu.
Besonders praktisch ist das große Hauptfach, welches sich komplett wie ein Koffer öffnen lässt, was sich zum Packen als auch auspacken als sehr praktisch erwiesen hat.

Mit dem Rucksack kommt außerdem eine Regen- und Schutzhülle in einem, was wir sehr nützlich finden. Auf unserer ersten Reise hatten wir sowohl eine Regenhülle als auch eine Schutzhülle für die Flüge, Bus- und Zugfahrten dabei. Die extrs Schutzhülle konnten wir uns bei der Lateinamerikareise sparen, da diese beim Forclaz bereits in der Regenhülle integriert ist. Auch nach einem halben Jahr und diversen Fahrten und Flügen ist die Hülle bis auf ein paar Flecken und Kratzer noch in einem sehr guten Zustand.

Grundsätzlich können wir sowohl unsere Sieger, den Deuter Aircontact, aus dem dem ersten Backpack-Test, als auch den Forclaz von Decathlon empfehlen. Wir waren mit Beiden gleichermaßen zufrieden, was Tragekomfort und Qualität anbelangt. Beim Forclaz fanden wir die integrierte Regen- sowie Schutzhülle, das Hauptfach, das sich quasi komplett wie ein Koffer öffnen lässt und die abnehmbare Tasche vorteilhaft. Somit können wir beide Backpacks empfehlen, den Deuter Aircontact gibt es entsprechend dem Forclaz auch in einer kleineren 50 Liter Ausführung.
Allgemein würden wir von den größeren Modellen (in unserem Fall bei der ersten Reise 75+10 Liter und  60+10S Liter) abraten. Jeder, der schon mal für einen 2-Wochen Urlaub einen Koffer gepackt hat, kennt wahrscheinlich das Problem – Der Koffer, egal wie groß, wird vollgepackt und am Ende der Reise ist die Hälfte der Klamotten unbenutzt. Ganz so ist es beim Backpacking natürlich nicht, wir haben alle Klamotten genutzt, allerdings einiges nur selten und dafür lohnt sich das Schleppen definitiv nicht.
Falls ihr mehr zum Thema „Was packe ich ein“ wissen wollt, könnt ihr unsere aktualisierte Packliste anschauen, wo wir nochmal explizit darauf eingehen, was in unserem Backpack auf keinen Fall fehlen darf und auf was wir nach unseren Erfahrungen verzichten.

Allgemeine Tipps zum richtigen packen des Backpacks

Richtiges packen
Richtiges packen

Eigentlich ganz einfach, wie ihr auf dem Bild sehen könnt ;). Wichtig ist, das schwere Gepäck direkt an den Rücken zu packen und das Leichte ganz nach unten an den Rucksackboden. Ergänzt wird das ganze durch das mittelschwere Gepäck vor dem Schweren sowie den Kleinkram ganz oben. Eine Regenjacke, wichtige Utensilien oder Dokumente sollten in den diversen kleineren Taschen griffbereit verstauen werden.